Müsli

Müsli

Müsli ist mit die wichtigste Outdoornahrung überhaupt. Müsli liefern Kohlenhydrate, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Enthalten sind Nährstoffe wie Vitamin B1, B2, B6 oder Vitamin E sowie die Mineralstoffe Magnesium,  Eisen und Zink. (laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Aber man muss auf die Zutaten achten, denn einige fertigen Müslimischungen sind regelrechte Kalorienbomben und enthalten viel zu viel Zucker. 20 bis 25% Zuckeranteil sind schon normal wenn das Müsli auch Früchte enthält. Wie hoch davon der Anteil Fruchtzucker ist geht aber leider nicht hervor. Auch Zusatzstoffe wie Palmöl und Extrakte finde man zu genüge.

Müsli eignet sich besonders gut als Frühstück. Auch wenn ich zuhause Müsli nur sehr selten esse ist es für unterwegs eine perfekte Nahrung. Dabei muss es keine spezielle Trekkingnahrung sein die nicht nur recht teuer sind (um die 4 Euro pro Mahlzeit) sondern zum Teil auch gar nicht schmeckt. Statt ein Fertigprodukt zu verwenden produziere ich mein Müsli im Vorfeld der Tour selber. So könnt ihr Zutaten selber bestimmen und auf unerwünschte Zusatzstoffe und überflüssigen Zucker verzichten. Außerdem lassen sich sehr einfach unterschiedliche Müslis für die Tour vorbereiten und so habt ihr auch eine tägliche Abwechslung.

Die Basis bilden immer Getreideflocken die ihr in jedem gut sortierten Supermarkt wie EDEKA, REWE und in jedem Drogeriemarkt wie Rossmann oder DM bekommt.

  • Haferflocken
  • Dinkelflocken
  • Roggenflocken
  • Gerstenflocken
  • Haferkleie

Aber auch Amaranth, Chiasamen und Quinoa sind als Flocken erhältlich. Das sogenannte “Superfood” verkauft sich einfach gut obwohl es keinen wirklichen Gesundheitsvorteil bringt. Schon die schnöde altbekannte Haferflocke bringt eine Menge davon mit was der Mensch so braucht. Heimische Getreide enthalten fast genauso viel Eiweiß wie Quinoa und Amaranth und dazu viel Vitamin B1, Eisen, Magnesium, Folsäure und Zink. Ein gesundheitlicher Mehrwert im Vergleich zu heimischen Produkten ist nicht gegeben”, sagt auch  Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Auch ein Müsli aus heimischen Zutaten deckt den Nährstoffbedarf ausreichend. Bei genauer Betrachtung bringt euch der weit gereiste “Superfood” also nichts außer das er teurer ist.

Ebenso könnt ihr aber auch ein Basis Müsli benutzen. Das erleichtert euch die Arbeit deutlich, denn neben einem Mix aus Getreideflocken enthalten die Basis Müslis noch um die 10% Saatkerne wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam und Kürbiskernen. Ich empfehle hier aber unbedingt auf ein BIO Produkt zu setzen. 2017 hat ÖKO-TEST die Basis Müslis untersucht und in keinem der Bio-Müslis haben die Labore Rückstände von Pestiziden nachgewiesen. In zwei Müslis aus konventionellem Anbau hingegen steckt das umstrittene Spritzmittel Glyphosat. Ein sehr gutes Basis Müsli ist das DM Basis Müsli ohne Rosinen für 1,45 Euro in der 600g Packung. 

Das Basis Müsli könnt ihr dann mit getrockneten Früchten, Nüssen oder Flakes ergänzen.

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